ACTA, Urheberrecht, Transparenz - die großen gesellschaftspolitischen Fragen sind in aller Munde. Doch was steckt dahinter? Ist das Urheberrecht ein überholtes, weltfremdes und hinderliches Relikt? Und was hat das mit Design zu tun? Gemeinsam mit dem BDG und der KreativRegion38 laden die Career Services der HBK Braunschweig zu einem Vortrag ein: 

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Die Spitzenverbände der Designer, iDD und DT (in beiden ist der BDG engagiert und korporatives Mitglied) begrüssen die Pläne zur Wiederanhebung des Bundeszuschusses zur Künstlersozialversicherung auf 25%, wie sie von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB, und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hans-Joachim Otto, MdB, vorgeschlagen wurde.

Damit würde ein deutliches Zeichen zur nachhaltigen Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft gesetzt, das zur verbesserten Akzeptanz bei den Abgabepflichtigen beitragen kann. Gerade die Akteure der Designwirtschaft gerieten in den vergangenen Jahren gegenüber Ihren Kunden unter teilweise erheblichen Druck, als diese von der Deutschen Rentenversicherung unter verschärfte Kontrolle genommen wurden.

Eine Erhöhung des Bundeszuschusses würde durch die Minderung der Abgabelast hier sicherlich sehr positiv aufgenommen und so auch den freiberuflichen Designerinnen und Designern zu Gute kommen.

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Mal zur TYPO, ohne den Preis für das Ticket der dreitägigen Design-Konferenz selbst berappen zu müssen? Mit ein wenig Kreativität und Glück könnte das diesmal gelingen, denn der BDG verlost ein Ticket für die kommende TYPO vom 17. bis 19. Mai 2012 in Berlin.

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Von Designern für Designer

Sind 20 Euro Stundenhonorar nicht ein bisschen übertrieben? Sind 7% Mehrwertsteuer für ein Logo richtig? Muss ich eine Rechnung unterschreiben? Und vor allem: Wann kann ich endlich in Ruhe gestalten? Viele Designer sind leidenschaftliche Gestalter, für das Kaufmännische jedoch fehlt vielen jedwede Motivation und – fataler noch – notwendige Kenntnisse.

Die BDG-Gründerfibel wird aus Designern keine passionierten Kaufleute machen. Doch das liebevoll gestaltete Buch vermittelt auf seinen 68 Seiten Grundwissen, das für selbstständige Designer und Designerinnen überlebensnotwendig ist. Ein Kernstück der Fibel ist die Frage nach dem angemessenen Honorar. Der Autor Christian Büning stellt ein Modell vor, das praktische Hilfen zu einer belastbaren Kalkulation des eigenen Stundenhonorars bietet. Daneben greift die Fibel alle Fragen auf, die für einen selbstständigen Designer in seinem Berufsalltag von Bedeutung sind. Ob Versicherungen, Angebotserstellung, Tipps zum Verhandeln mit potentiellen Auftraggebern, Akquise – alle Fragen werden sachkundig und prägnant erörtert. Ein Marginalrand bietet ausreichend Platz für eigene Notizen.

Die BDG-Gründerfibel ist ein Buch aus der Praxis, ein Buch von Designern für Designer. Der Autor Christian Büning ist seit 2002 selbstständiger Informationsgestalter in Münster. Die Fibel ist als Handout seiner zahlreichen Vorträge zur Vergütung von Designleistungen entstanden, die er seit 2008 im Namen des BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner in zahlreichen Städten gehalten hat.

Henning Krause und Arne Leichert ergänzten die Informationen nicht nur mit eigenen Erfahrungen und viel Herzblut, sondern auch mit dem Wissen aus einem fast hundertjährigen Berufsverband.

Als Bonusmaterial bietet die Fibel Erinnerungen von Johannes Erler, Verena Gerlach, Erik Spiekermann, Mariko Takagi, Andreas Uebele und Dirk Uhlenbrock an ihre Berufsanfänge. Sie erzählen von ihren zweitpeinlichsten Anfängerfehlern und geben Tipps gegen Existenzängste.

Das Buch kostet 24,95 € zzgl. 4,90 € Versandgebühr. Bestellung bitte über www.bdg-gruenderfibel.de, wo es auch weitere Informationen zum Buch gibt.

BDG-Designer zahlen 16,95 € zzgl. 2,– € Versand bei Bestellung über die Bundesgeschäftsstelle.

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Wenn sich 200 Designer aus ganz Deutschland treffen, dann kann das eine exzellente Gelegenheit sein, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmer des 3. Deutschen Designerkongresses der Initiative Deutscher Designverbände (iDD) haben diese Gelegenheit mit großer Begeisterung wahrgenommen. Insbesondere in den nachmittäglichen Zukunftsateliers der Veranstaltung am 5. März tauschten sich Designer aller Disziplinen über Fragen ihres beruflichen Alltags aus. Unter dem Titel »Der Wahnsinn hat Methode« suchten Kommunikationsdesigner, wie Produkt- und Modedesigner auf Zollverein in Essen gemeinsam nach Strukturen für kreative Leistungen.

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Hans-Jürgen Hampel, Urheber des »Ponto Auges«, in seinem Münchener Atelier

»Donnerwetter, es geht ja weiter«, das war die erste Reaktion von Hans-Jürgen Hampel, dem Gestalter des Signets der Dresdner Bank, als er im Oktober 2009 in der Zeitung zum ersten Mal das neue Logo der Commerzbank entdeckte. Es war die spontane Freude eines Designers darüber, dass sein Entwurf, sein Logo nicht gänzlich verschwinden wird. Nach der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank im Jahr 2008 drohte das markante Ponto-Auge schließlich überflüssig zu werden. Und nun lebte es doch – in drei Dimensionen, leicht modifiziert in Commerzbank-Gelb fort.

Es war nur ärgerlich – und das war die zweite Reaktion von Hans-Jürgen Hampel – dass niemand mit ihm als dem Urheber der Bildmarke über die Modifikationen zuvor gesprochen hatte. Nach mehr als zwei Jahren überwiegt bei Hans-Jürgen Hampel deutlich der Ärger über das unverfrorene Verhalten eines der größten deutschen Bankinstitute. Die Bank stritt zunächst seine Urheberschaft ab, dann bot sie dem Designer 5.000 Euro, um »die Lästigkeit eines solchen Verfahrens abzugelten« und schließlich erklärte sie, dass die Ähnlichkeit rein zufällig sei. Inzwischen hat der Münchner Designer gegen die Commerzbank Klage auf Urheberrechtsverletzung erhoben. Am 16. Februar diesen Jahres trafen sich die beiden Parteien vor dem Hamburger Landgericht.

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Wenn drei namhafte Designerinnen und Designer aus dem Nähkästchen plaudern, wie sie aus ihrer Kreativität auf ganz unterschiedliche Weise ein erfolgreiches Geschäftsmodell gemacht haben; wenn in Workshops und dem Stegreif-Café die teilnehmenden 200 Gestaltungsprofis den unterschiedlichen Methoden der Ideenproduktion auf den Grund gehen; wenn die iDD zum dritten Mal in die Zeche Zollverein nach Essen lädt – dann steht der 3. Deutsche Designerkongress vor der Tür.

Am Montag, den 5. März 2012, ist es wieder so weit. Unter anderem mit: Ruedi Baur, Karsten Henze, Thomas und Martin Poschauko, Hans Poser und Gabriele Werner, begleitet von WDR-Moderatorin Judith Schulte-Loh. Gefördert wird der Kongress vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Kartenverkauf hat begonnen, für Mitglieder der in der iDD vereinten Design-Verbände – also auch BDG-Designer – kostet das Ticket 45 Euro, sonst 65 Euro. Ein begrenztes Frühbucher-Kontingent gibt es für 35 Euro.

www.deutscher-designerkongress.de
www.i-dd.org

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