Karin Schmidt-Friderichs, Geschäftsführerin des Verlags Hermann Schmidt Mainz

Schöne und schönste Bücher entstehen aus guten Ideen. Manchmal. Schöne und schönste Bücher entstehen aus Liebe zum Buch, aus Erfahrung und aus Leidenschaft. Karin Schmidt-Friderichs macht seit 20 Jahren als Verlegerin Bücher im Verlag Hermann Schmidt Mainz. Der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner hat die Verlegerin zu einem Vortrag am 27.9.2013 über das Büchermachen nach Mainz eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr im Konferenzraum des Ibis Hotel Mainz City, Holzhofstraße 2, 55116 Mainz.

Karin Schmidt-Friderichs spricht darüber, wie sie zum Büchermachen gekommen ist und wie die Zukunft der Bücher aussieht. Sie spricht über die Leidenschaft für Typografie und schöne Kapitalbändchen und warum hochwertige Bücher sich eigentlich nicht rechnen dürften, aber trotzdem sehr erfolgreich sind. 

Karin Schmidt-Friderichs ist Geschäftsführerin des Verlags Hermann Schmidt Mainz und hat in den letzten 20 Jahren die Ausrichtung und Fokussierung des Verlags entscheidend mit geprägt. Sie engagiert sich für gute Buchgestaltung und ist Vorsitzende des Vereins der schönsten Bücher Deutschlands. 

Der Besuch des Vortrags ist kostenfrei. Um Anmeldung wird unter info@bdg-designer.de gebeten.

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Grenzen von Medien überschreiten, damit etwas Neues entstehen kann – das ist in völlig unterschiedlicher Weise zwei Arbeiten ausgezeichnet gelungen, die am 8. Juni mit dem renommierten European Design Award geehrt wurden. Für das Ausstellungskonzept »Alois Nebel – Leben nach Fahrplan« erhielten der BDG Designer Christian Schiller und Julia Kühne von der Agentur Gold & Wirtschaftswunder einen ED-Award in Silber; für das Internetmagazin Uncube erhielt die BDG Agentur .HENKELHIEDL eine Auszeichnung in Bronze. Wir gratulieren den Kollegen und Kolleginnen ganz herzlich.

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Beryl hatte schon eins, ebenso wie Blanche, Tom, Marine, Akira, Christophe und viele mehr. Sie alle hatten ein City Magazine Luxembourg, das ihren Namen trug. Die offizielle Publikation der Stadt Luxemburg leiht sich für ihr Cover jeden Monat den Namen und das Gesicht einer Luxemburgerin oder eines Luxemburgers. Der jeweilige Cover-Star gibt den thematischen Einstieg in ein Magazin vor, das teilweise dreisprachig einen bunten Mix an Informationen bietet, dem die fröhliche Gestaltung mit ihren prägnanten Headlines entspricht.

Am 15. Februar erhielten die Macher von Maison Moderne für City Mag den German Design Award. Es ist beileibe nicht der erste Preis, den das Verlagshaus für die Gestaltung des Heftes erhält: Red Dot Grand Prix 2010, European Design Award 2010 in Silber, D&AD Award 2012, iF Communication Award 2012, ADC Nagel 2012, Joseph Binder Award 2012 in Silber und noch einige mehr. Wir gratulieren ganz herzlich den Machern und insbesondere dem BDG-Designer Guido Kröger, Partner bei Maison Moderne und dort verantwortlich für die Abteilung Design.

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»facts + patterns: Infografische Muster im Alltag«, Design Christian Busse, Diplomarbeit HTW Berlin, Gold in der Kategorie Design Fiction

Schöne Arbeiten zeigen wir gerne, auch wenn der eigentliche Anlass schon ein wenig zurück liegt. Das gilt um so mehr, wenn an ihnen auch noch gegenwärtige Trends im Kommunikationsdesign abzulesen sind. Am 23. November vergangenen Jahres wurde in Wien der Joseph Binder Award 2012 verliehen. designaustria ehrt alle zwei Jahre mit diesem internationalen Wettbewerb herausragende Leistungen in Grafik-Design und Illustration.

Der Trend geht zu klarem und verständlichem Informationsdesign, das einer autonomen Ästhetik folgt. Dies war das Fazit der Jury nach Durchsicht der 386 eingereichten Arbeiten. Besonders eindrücklich war dies in der Kategorie Design Fiction zu beobachten, in der Studierende ihre Projekte einreichen konnten. Und so erhielt Christian Busse aus Berlin eine goldene Trophäe in dieser Kategorie für seine Diplomarbeit, in der er Infografiken in den Alltag integriert: Ein Duschvorhang klärt über die Trinkwasserknappheit in Afrika auf, Lampenschirme gehen auf die Form der Stromerzeugung in verschiedenen Ländern ein.

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Im Rahmen der Mainzer Designgespräche wurde am 14. November 2012 der Designpreis Rheinland-Pfalz im Bereich Kommunikationsdesign vergeben. Erstmalig konnten in diesem Jahr auch Studenten ihre Arbeiten in einer eigenen Kategorie einreichen. Das war eine Entscheidung, die sich gelohnt hat. »Die Arbeiten der Studenten fielen durch ihre Kreativität und die qualitativ hervorragende Umsetzung auf«, meint BDG-Präsidiumsmitglied Dorothea Schwabe, die als Mitglied der neunköpfigen Jury aus den 153 Einreichungen die 21 preisgekrönten Arbeiten mit ausgewählt hat. »Die studentischen Arbeiten konnten sich im Wettbewerb mit professionellen Teilnehmern durchaus behaupten, da sie konsequent ihren Ideen folgten. Das hat natürlich damit zu tun, dass im Studium die volle Aufmerksamkeit dem Design gilt. Hier wurde deutlich, dass bei Auftragsarbeiten das Design durch branchenübliche Anpassungen im Entstehungsprozess an Aussagekraft verlieren kann.«

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An Design-Preisen herrscht wahrlich kein Mangel. Dabei funktionieren nahezu alle von ihnen nach dem gleichen Prinzip: Ohne Fleiß kein Preis. Das heißt in diesem Fall: Ohne Geld, kein Ruhm. Denn üblicherweise sind bei den bestehenden Exzellenz-Wettbewerben nicht unerhebliche Teilnahmegebühren zu entrichten und zuweilen ist im Falle eines Gewinnes noch zusätzlich eine »Veröffentlichungspauschale« für das Gewinnerjahrbuch im vierstelligen Bereich zu zahlen. Man muss es sich also schon leisten können, Ruhm und Ehre zu erwerben. Exzellente Gestaltung ist da leider nur der Anfang.

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Das ist einmal eine schöne Bescherung: Passend zur anrückenden Weihnachtszeit ruft die Berliner Druckerei Oktoberdruck Designer zur Teilnahme an einem kleinen aber feinen Wettbewerb auf. Unter dem Motto OCCUPY WEIHNACHTEN lädt Oktoberdruck Designer und Agenturen ein, ihr Geschenkpapier selbst zu gestalten. Die sechs besten Einsendungen erhalten 50 DIN A2-Bögen ihres Geschenkpapiers, das bei der Berliner Druckerei umweltschonend mit Biofarben auf Recyclingpapier gedruckt wird.

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