02.12.2011 |  | 
Kommunikationsdesignerin Dorothea Schwabe, Wuppertal


Hallo Dorothea, du bist erst seit kurzem Mitglied im BDG und hast dich sofort engagiert. Was treibt dich an?

Ich war schon immer am BDG interessiert und habe mich spontan in diesem Jahr angemeldet. Grund dafür war, dass in den letzten Jahren beruflich bei mir viel passiert ist sowie einige Begegnungen mit Kunden, für die Themen wie Urheberrecht, Nutzungsrechte und deren Entgelte ein unbekanntes Niemandsland bis heißes Eisen sind. Mir ist aufgefallen, dass nicht nur ich, sondern viele Designer, die ich kenne, kaum einen Überblick darüber haben, wie sie ihr Honorar gemäß Ihrer Leistung berechnen können. Der BDG brachte mit seinen Beiträgen Licht ins Dunkle.

Das hat mich überzeugt. Aus Neugier und natürlich um mehr zu erfahren, bin ich dann zur diesjährigen Vorstandssitzung nach Braunschweig gefahren. Das ich mich sofort engagiert habe, war das gute Gefühl, dass mir die Mitglieder dort vermittelt haben. Hier war viel gute Energie im Raum und eine positive Aussicht in die Zukunft. Das hat mich spontan bewogen Ideen, die ich habe, mit einem Amt zu verknüpfen und so meinen Beitrag für etwas zu leisten, von dem viele profitieren können.

Wobei kann sich da ein Berufsverband nützlich machen?

Ein Berufsverband ist für mich so etwas wie ein Baum mit dicken Wurzeln, die tief in die Erde gehen. Ich kann sicher sein, dass ich mich anlehnen und auch die Früchte ernten kann. Er hat so viel Spannweite, dass viele (Designer) von ihm als Netzwerk profitieren können... dazu müssen diese ihn allerdings auch pflegen.

Ist Deutschland für dich ein Design-Standort?

Auf jeden Fall.

Womit beschäftigst Du Dich als Designerin und was ist Dir bei Deiner Arbeit wichtig?

Ich arbeite als Art-Direktorin in einem Netzwerk. Meine Hauptbereiche sind die Konzeption von Printmedien, Image-Kampagnen und Eventmedien. Meine Stärke liegt eindeutig im konzeptionellen Bereich, weil ich mich hier in meiner Kreativität am freisten fühle. Es ist immer ein sehr spannender Moment, wenn Ideen anfangen zu fließen und dann langsam ihren Weg finden. Wichtig ist mir dabei, dass es in dieser Phase der ersten Ideen möglichst wenig Einschränkungen gibt. Wichtig ist mir immer, dem Kunden das Gefühl zu vermitteln, dass er involviert ist und es eigentlich seine Idee ist. Das hört sich profan an, ist aber eigentlich ganz einfach. Das macht einfach glücklich, wenn einem bei der Präsentation ein Kunde mit glänzenden Augen gegenüber sitzt.

Was können Kommunikationsdesigner, was andere nicht können?

Kommunikationsdesigner haben die Fähigkeit quer und um die Ecke zu denken – so realisieren sie die Projekte, über die andere erst den Kopf schütteln und nachher kräftig mit den Händen klatschen.

Herzlichen Dank und viel Erfolg für deine Arbeit beim BDG und als Designerin.

 

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