Eine nachlässig recherchierte Meldung im Stern und in der Welt Kompakt hat die Diskussion (z.B. im Fontblog) über das übliche Gehalt von Kommunikationsdesignern entfacht.

Der Stern verglich die Gehälter von angestellten Kommunikationsdesignern von 1990 und heute inflationsbereinigt. Auf der dünnen Datenbasis von weniger als 25 teilnehmenden Designern wollte man herausgefunden haben, dass Designer die größten Zuwächse im Gehalt haben sollten.

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Die von der französichen Regierung eingesetzte Behörde Hadopi, die durch das umstrittene Three-Strikes-Gesetz mit dem Schutz von Urheberrechten im Internet beauftragt ist, hat ein Logo vorgestellt, das mit nicht lizensierten Schriften gestaltet wurde.

Die Agentur Plan Créativ spricht von einem Versehen und bemühte sich sogleich eilig, das Logo mit lizensierten, möglichst ähnlichen Schriften neu zu gestalten.

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Hierzu schreibt er: »Der Deutsche Bundestag hatte bis jetzt kein übergreifend einheitliches Erscheinungsbild, in dem Wettbewerb für das neue Corporate Design stellte sich die Frage, ob der Deutsche Bundestag ein neues Zeichen braucht.

Die Antwort ist einfach: Nein, denn er hat bereits ein Zeichen. Das Zeichen des Deutschen Bundestages muss also nicht mehr entwickelt werden, denn es existiert bereits: Es ist der Adler des Deutschen Bundestages.

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Berlin, 26. November 2009 | Das Berufsbild des Designers hat sich in den vergangenen Jahren massiv geändert: Selbstverständlich werden Medien aller Art konzipiert und gestaltet, aber auch Unternehmensberatung ist für viele Kollegen und Kolleginnen zu einem festen Bestandteil ihres beruflichen Alltags geworden.

Der BDG als Verband der Kommunikationsdesigner hat sich entschlossen, diese Entwicklung mit einer Namensänderung zu begleiten. Die Mitglieder haben sich daher auf der diesjährigen Hauptversammlung einstimmig dafür entschieden, den Verband in »BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V.« umzubenennen.

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Unfassbare 91 Prozent der selbstständigen Designerinnen und Designer sind mit ihrer kaufmännischen Ausbildung an ihrer Hochschule nicht oder gar nicht zufrieden.

Das ist ein Ergebnis der Umfrage »Wie leben selbstständige Designer nach ihrem Berufsstart?«, die der BDG Bund Deutscher Grafik-Designer im April diesen Jahres unter Berufsanfängern durchführte.

Der BDG versteht diese Aussage der Umfrage als einen überaus deutlichen Appell an die Hochschulen, Ausbildungsinhalte zu überprüfen und nachzubessern. Wenn noch nicht einmal zehn Prozent der Designer mit der kaufmännischen Ausbildung an ihrer Hochschule zufrieden waren, dann heißt das: Designerinnen und Designer sind unzulänglich auf ein Berufsleben vorbereitet, das für den Großteil unter ihnen in die Selbstständigkeit mündet.

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Wir sind traurig und halten inne. Am 16. Januar verstarb nach schwerer Krankheit unser Kollege, Präsidiumsmitglied und ehemaliger Vizepräsident Steffen Schauberger. Wir haben in ihm einen Kollegen verloren, der engagiert und voller Lebenskraft die Interessen unseres Berufsstandes vertreten hat.

Jahrelang hat Steffen Schauberger ehrenamtlich für den BDG gearbeitet, wie auch für das Forum Typografie und die iDD, deren stellvertretender Vorsitzender er zum Zeitpunkt seines Todes war. Kämpferisch und aufrichtig wie kaum ein anderer hat er den Verband durch seine Geschichte hindurch begleitet und den BDG gestaltet. Entschieden vertrat er seine Überzeugungen und blieb sich immer treu. Zugleich war Steffen Schauberger ein warmherziger und humorvoller Kollege, immer offen für ein teilnehmendes Wort.

Wir vermissen ihn und wünschen seiner Familie und seinen Freunden viel Kraft, um mit diesem Verlust zu leben.

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Der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle (rechts im Bild) überreicht dem Präsidenten der Akademie U5 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Er ist Präsident und Gründer der renommierten »Akademie an der Einsteinstraße U5«. Für sein Werk und sein soziales Wirken hat Max Condula am 17. November 2009 das Bundesverdienstkreuz erhalten. Wir gratulieren dem langjährigen BDG-Mitglied ganz herzlich und freuen uns mit ihm über die hohe Auszeichnung.

Condulas Lebenswerk, die Münchener »Akademie an der Einsteinstraße U5«, ist, so heißt es in der Laudatio des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus.

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