Die Ideen können fließen unter den Studenten der fünf Institutionen, die für eine Teilnahme an dem Wettbewerb für Kommunikationsmaßnahmen der Zentralen Fach- und Auslandsvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit ausgewählt wurden. Die meisten der angehenden Designer werden von ihrer kommenden Semesterarbeit noch nichts ahnen, denn beworben haben sich ihre Professoren.

Nun, da das Vorauswahlverfahren abgeschlossen ist, steht fest: Die Hochschule für Gestaltung Karlsruhe mit Professor Florian Pfeffer, die Köln International School of Design (KISD) mit Professor Michael Gais, die Fachhochschule Mainz mit Professor Dr. Thomas Daum, die Münchener Akademie U5 mit Wolfgang Baum und die Fachhochschule Münster mit Professor Rüdiger Quass von Deyen nehmen mit je einer Gruppe ihrer Studenten an dem Wettbewerb teil.

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Nachdem der BDG im Februar 2010 über die ernüchternden Ergebnisse seiner nicht repräsentativen Umfrage zur Einkommenssituation von Kommunikationsdesignern berichtete, legt nun das corporate identity institut von Prof. Robert Paulmann (FH Mainz) mit einer eigenen Umfrage nach. Auch die Ergebnisse dieser Kurzumfrage bei 70 Agenturen und Designbüros im Bundesgebiet lassen alles andere als Freude aufkommen.

»Einstiegsgehälter sind sehr niedrig« stellt die Studie unumwunden fest. Das durchschnittliche jährliche Brutto-Anfangsgehalt für Absolventen von Gestaltungshochschulen beträgt 25.580,00 Euro. In Anbetracht des durchschnittlichen Anfangsgehalts in Höhe von 35.040,00 Euro für Hochschulabsolventen im Bereich »Medien« ist dies eine überaus ernüchternde Erkenntnis. Absolventen von Gestaltungshochschulen rangieren damit im unteren Bereich der allgemeinen Gehaltsskala – genau genommen 27 Prozent unter dem Durchschnitt der Hochschulabsolventen im Bereich »Medien«.

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Gut ein Viertel der Kommunikationsdesigner lebt von weniger als 15.000 € Nettoeinkünften pro Jahr. Das ist die ernüchternde Bilanz einer Online-Umfrage, die der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V. unter angestellten Designern durchführte.

Ein seltsames Ungleichgewicht ist zu beobachten: Design ist innerhalb der Kulturwirtschaft ein gewichtiger Faktor geworden. Im Jahr 2006 verzeichnete der Bereich Kommunikationsdesign einen Umsatz in Höhe von 12,6 Mrd. €.* Das sind Summen die unendlich weit von der Lebenswirklichkeit der meisten Designer entfernt sind. Lediglich ein Drittel der 1.016 Teilnehmer der Umfrage gab an, mehr als 25.000 € jährlich zu verdienen.

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Eine nachlässig recherchierte Meldung im Stern und in der Welt Kompakt hat die Diskussion (z.B. im Fontblog) über das übliche Gehalt von Kommunikationsdesignern entfacht.

Der Stern verglich die Gehälter von angestellten Kommunikationsdesignern von 1990 und heute inflationsbereinigt. Auf der dünnen Datenbasis von weniger als 25 teilnehmenden Designern wollte man herausgefunden haben, dass Designer die größten Zuwächse im Gehalt haben sollten.

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Die von der französichen Regierung eingesetzte Behörde Hadopi, die durch das umstrittene Three-Strikes-Gesetz mit dem Schutz von Urheberrechten im Internet beauftragt ist, hat ein Logo vorgestellt, das mit nicht lizensierten Schriften gestaltet wurde.

Die Agentur Plan Créativ spricht von einem Versehen und bemühte sich sogleich eilig, das Logo mit lizensierten, möglichst ähnlichen Schriften neu zu gestalten.

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Hierzu schreibt er: »Der Deutsche Bundestag hatte bis jetzt kein übergreifend einheitliches Erscheinungsbild, in dem Wettbewerb für das neue Corporate Design stellte sich die Frage, ob der Deutsche Bundestag ein neues Zeichen braucht.

Die Antwort ist einfach: Nein, denn er hat bereits ein Zeichen. Das Zeichen des Deutschen Bundestages muss also nicht mehr entwickelt werden, denn es existiert bereits: Es ist der Adler des Deutschen Bundestages.

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Berlin, 26. November 2009 | Das Berufsbild des Designers hat sich in den vergangenen Jahren massiv geändert: Selbstverständlich werden Medien aller Art konzipiert und gestaltet, aber auch Unternehmensberatung ist für viele Kollegen und Kolleginnen zu einem festen Bestandteil ihres beruflichen Alltags geworden.

Der BDG als Verband der Kommunikationsdesigner hat sich entschlossen, diese Entwicklung mit einer Namensänderung zu begleiten. Die Mitglieder haben sich daher auf der diesjährigen Hauptversammlung einstimmig dafür entschieden, den Verband in »BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V.« umzubenennen.

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