Prämierte Entwürfe der Juryauswahl. Aus ihnen wird im »Public Voting« das Gewinnerplakat ausgewählt.

Das Finale im Wettbewerb um das offizielle Poster der kommenden FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011™ hat begonnen: Zur Wahl standen fünf Plakate. Es sind die besten Entwürfe, die aus dem offenen Wettbewerb hervorgegangen sind, zu dem das Organisationskomitee FIFA WM 2011 gemeinsam mit dem BDG Berufsverband der Kommunikationsdesigner im April alle professionellen Designer eingeladen hatte.

Die Entscheidung über das Gewinnerplakat fiel im »Public Voting« auf den Seiten der FIFA. Vom 28.10.2010 bis zum 2.11.2010 konnte dort jeder seinen persönlichen Favoriten küren. Das Gewinnerplakat wird der Öffentlichkeit zur Endrundenauslosung am 29.11.2010 präsentiert und von da an als zusätzliches Werbe- und Imagemedium für die FIFA Frauen WM eingesetzt.

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Das Forum Trinkwasser e.V. und das Unternehmen Pacific Market International (PMI) laden alle Designstudenten und Jungdesigner zur Teilnahme an einem Designwettbewerb ein. Gesucht wird ein neues Labeldesign für die wieder befüllbare Aladdin-Wasserflasche. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Jungdesigner und Designstudenten können ihre Ideen bis zum 15. Dezember 2010 einreichen. Eine fachkundige Jury wählt aus allen Einreichungen die beste Arbeit aus. Mit dabei sind Henning Krause, der Präsident des BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V. und Professor Michael Erlhoff von der Köln International School of Design (KISD).

Die Flasche mit dem Gewinnerentwurf wird in limitierter Auflage produziert. Details zu den Teilnahmebedingungen, die mit Unterstützung des BDG entwickelt wurden, gibt es hier: www.forum-trinkwasser.de

Der Wettbewerb wird auch von dem Designportal dasauge unterstützt.

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Die Ideen können fließen unter den Studenten der fünf Institutionen, die für eine Teilnahme an dem Wettbewerb für Kommunikationsmaßnahmen der Zentralen Fach- und Auslandsvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit ausgewählt wurden. Die meisten der angehenden Designer werden von ihrer kommenden Semesterarbeit noch nichts ahnen, denn beworben haben sich ihre Professoren.

Nun, da das Vorauswahlverfahren abgeschlossen ist, steht fest: Die Hochschule für Gestaltung Karlsruhe mit Professor Florian Pfeffer, die Köln International School of Design (KISD) mit Professor Michael Gais, die Fachhochschule Mainz mit Professor Dr. Thomas Daum, die Münchener Akademie U5 mit Wolfgang Baum und die Fachhochschule Münster mit Professor Rüdiger Quass von Deyen nehmen mit je einer Gruppe ihrer Studenten an dem Wettbewerb teil.

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Die Landesdekanekonferenz Design NRW startet das Austauschprojekt »Designwandern«

Köln, 08.09.10 | Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen rund 4500 Studierende an staatlichen Hochschulen für die Fachrichtung Design eingeschrieben. Neun staatliche Hochschulen in NRW bieten den Studiengang Design an. Dabei setzen die einzelnen Designfachbereiche thematisch und kreativ ganz verschiedene Schwerpunkte.

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Nachdem der BDG im Februar 2010 über die ernüchternden Ergebnisse seiner nicht repräsentativen Umfrage zur Einkommenssituation von Kommunikationsdesignern berichtete, legt nun das corporate identity institut von Prof. Robert Paulmann (FH Mainz) mit einer eigenen Umfrage nach. Auch die Ergebnisse dieser Kurzumfrage bei 70 Agenturen und Designbüros im Bundesgebiet lassen alles andere als Freude aufkommen.

»Einstiegsgehälter sind sehr niedrig« stellt die Studie unumwunden fest. Das durchschnittliche jährliche Brutto-Anfangsgehalt für Absolventen von Gestaltungshochschulen beträgt 25.580,00 Euro. In Anbetracht des durchschnittlichen Anfangsgehalts in Höhe von 35.040,00 Euro für Hochschulabsolventen im Bereich »Medien« ist dies eine überaus ernüchternde Erkenntnis. Absolventen von Gestaltungshochschulen rangieren damit im unteren Bereich der allgemeinen Gehaltsskala – genau genommen 27 Prozent unter dem Durchschnitt der Hochschulabsolventen im Bereich »Medien«.

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»Die heutigen Designer gestalten den schönsten Müll der Welt.« Sie schießen ihren Kunden in die Knie, machen sich gar der Beihilfe zum Mord schuldig. Nein, zimperlich durften die Teilnehmer am 2. Deutschen Designerkongress wahrlich nicht sein. Es wurde scharf geschossen auf Zollverein in Essen. Und doch herrschte Aufbruchstimmung: »designing society« – Untertitel der Veranstaltung – ist möglich und schafft gesellschaftlichen beruflichen und persönlichen Mehrwert. Das war nicht schlecht als Fazit eines Tages im schönsten Industriedenkmal von Essen.

»Wir sind ausgebucht«, mit diesen Worten hatte am Morgen die Sprecherin der iDD (Initiative Deutscher Designverbände) Susanne Lengyel strahlend die 250 Teilnehmer des Kongresses begrüßt. Es war ein bunt gemischtes – wenn auch schwarz gekleidetes – Publikum, das sich an einem ganz normalen Montag die Zeit genommen hatte, um die eigene Tätigkeit in Frage stellen zu lassen. Zum zweiten Mal bereits hatte die iDD unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen zu einem Kongress aller Designer geladen.

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Gut ein Viertel der Kommunikationsdesigner lebt von weniger als 15.000 € Nettoeinkünften pro Jahr. Das ist die ernüchternde Bilanz einer Online-Umfrage, die der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V. unter angestellten Designern durchführte.

Ein seltsames Ungleichgewicht ist zu beobachten: Design ist innerhalb der Kulturwirtschaft ein gewichtiger Faktor geworden. Im Jahr 2006 verzeichnete der Bereich Kommunikationsdesign einen Umsatz in Höhe von 12,6 Mrd. €.* Das sind Summen die unendlich weit von der Lebenswirklichkeit der meisten Designer entfernt sind. Lediglich ein Drittel der 1.016 Teilnehmer der Umfrage gab an, mehr als 25.000 € jährlich zu verdienen.

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