»Kultur gut stärken« – unter diesem Motto ruft der Kulturrat alle Kulturschaffenden am 21. Mai 2011 zu einem Aktionstag für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau auf. Der BDG unterstützt diese Kampagne und war maßgeblich an ihrer Konzeption beteiligt.

 Die Klagen über Sparmaßnahmen im Kulturbereich sind allgegenwärtig. Theater, Orchester, freie Kulturprojekte sind massiv in ihrer Existenz bedroht. Betroffen sind nicht nur bildende Künstler, Schauspieler und Musiker, betroffen sind ebenso Bühnentechniker, Toningenieure und Designer. Ihnen allen bietet der Aktionstag am 21. Mai 2011 die Möglichkeit, Kultur in ihrer ganzen Vielfalt zu präsentieren. Der Tag ist dem Reichtum kultureller Aktivitäten gewidmet. Kulturschaffende können in Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerten und Aktionen ein Zeichen für die Lebendigkeit ihres Schaffens setzen.

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Gerade erst wurde er mit dem Deutschen Designpreis für sein Lebenswerk geehrt, nun widmet das Bauhausarchiv in Berlin dem wohl bekanntesten deutschen Gestalter und Typografen eine eigene Ausstellung. Vom 23. März bis 6. Juni gewährt das Museum für Gestaltung Einblicke in das Werk des BDG-Mitglieds Erik Spiekermann.

 

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Bilder bewegen. Sie emotionalisieren, beziehen Stellung, vermitteln. Wenn Kreative arbeiten, denken sie in Bildern, mit Bildern. Welche Trends sind erkennbar? Welche Auswirkungen haben flickr, ffffound & Co? Welches Bild ist international einsetzbar und welches nicht? Was ist bei crossmedialen Projekten zu berücksichtigen? Was ist eigentlich Skia und die magische Dichte 3.0? Der erste Trendtag Fotografie am 19. März 2011 bringt alle Akteure zusammen: Art-Direktoren, Grafiker, Bildredakteure und natürlich Fotografen. Mit Vorträgen, Präsentationen und Diskussionen mit Martin Parr und Erik Kessels mit Marie und Ghislain David de Lossy, mit Markus Rasp, Horst Moser und Martin Summ, mit Tom Fährmann und Michael Kosakowski, mit Andrew Saunders, Benjamin Benser und Anthony Harris und mit Thomas Krull von den Otto Studios.

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Andreas Jungen heißt der Gewinner des bundesweiten Designwettbewerbs »TrinkWasser! Clever genießen«. Der 23jährige Designstudent überzeugte die Jury einhellig mit seinem Label-Entwurf für eine wieder befüllbare Trinkflasche. Seine Idee eines aufgedruckten Anhängers wurde unter fast 200 Einsendungen zum Gewinner gekürt. Für seine Idee erhält Andreas Jungen ein Preisgeld in Höhe von 5.000 €. 

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Eine Familie mit dem erzielten Gehalt gründen? Das ist nicht möglich oder zumindest nur sehr begrenzt. Dieser Ansicht sind weit mehr als zwei Drittel der Kommunikationsdesigner, die an der Umfrage des BDG zum Gehalt von angestellten Kommunikationsdesignern teilgenommen haben. Doch keine Sorge: Die Karriere des angestellten Kommunikationsdesigners ist kurz. Für Familienplanung ist im Anschluss noch genügend Zeit. Nur ein Viertel der Teilnehmer der Umfrage ist länger als 6 Jahre angestellt und nur jeder Fünfte ist älter als 35 Jahre.

Allein diese Ergebnisse der Online-Umfrage des Berufsverbandes der Kommunikationsdesigner werfen ein bezeichnendes Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen angestellter Kollegen und Kolleginnen, das uns nicht eben froh gestimmt hat. Trotz stetig wachsender Umsätze innerhalb der Kreativwirtschaft, die vor allem auf das Kommunikationsdesign zurückzuführen sind, zeigen die Antworten der 932 Teilnehmer der Umfrage, dass ihr Beruf für die Mehrheit mitnichten eine gut gestaltete Lebensperspektive bietet.

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Corporate Design Gold Award: Moodley Brand Identity für »Verdarium«

Am 10. November wurden die Preise beim diesjährigen Joseph Binder Award in Wien vergeben. Warum wir das erwähnen? Weil es ein wirklich hochkarätiger Wettbewerb war. Weil es exzellente Arbeiten zu sehen gibt. Weil wir dem Wettbewerb für die Zukunft noch viel mehr Erfolg wünschen.

»Wahnsinnig tolle Einreichungen aus aller Welt, die man in zwei Tagen sah, erlebte, fühlte und studierte«, bemerkte Zeitungsmacher und Art Direktor Lo Breier, der Mitglied der internationalen Jury war. Der renommierte Werbe- und Medienillustrator Olaf Hajek ergänzte: »Gerade im Bereich von Grafik- und Corporate Design gab es ein paar neue Entwicklungen und Tendenzen zu entdecken.« Die betont dekorative, laute oder sich mit ihrer Originalität in den Vordergrund drängende Gestaltung ist Ansätzen gewichen, die schlicht sind und dennoch von einer konsequenten Ästhetik getragen werden.

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Die Entscheidung im Wettbewerb um das offizielle Poster für die FIFA Frauenweltmeisterschaft Deutschland 2011™ ist gefallen.

Thomas Avenhaus aus Berlin hat sich mit seinem Entwurf beim »Public Voting« durchgesetzt. Neben Ruhm und Ehre erwarten ihn ein Preisgeld von 3.000 Euro sowie das Nutzungshonorar in Höhe von 4.000 Euro. Den mit 2.000 € dotierten 2. Platz errang Stefanie Wolf aus Frankfurt. Auf den 3. Platz gelangte Djahle Krebs aus Hannover. Sie erhält 1.000 € Preisgeld. Der BDG gratuliert ganz herzlich allen Gewinnern.

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