Das ist einmal eine schöne Bescherung: Passend zur anrückenden Weihnachtszeit ruft die Berliner Druckerei Oktoberdruck Designer zur Teilnahme an einem kleinen aber feinen Wettbewerb auf. Unter dem Motto OCCUPY WEIHNACHTEN lädt Oktoberdruck Designer und Agenturen ein, ihr Geschenkpapier selbst zu gestalten. Die sechs besten Einsendungen erhalten 50 DIN A2-Bögen ihres Geschenkpapiers, das bei der Berliner Druckerei umweltschonend mit Biofarben auf Recyclingpapier gedruckt wird.

[mehr]
Der neue Vorstand des DT (v.l.n.r.): Vizepräsident Jens R. Nielsen, Präsident Henning Krause, Vizepräsidentin Susanne Lengyel

Herzlichen Glückwunsch Henning Krause, vielen Dank Kai Ehlert. Der Deutsche Designertag hat Henning Krause einstimmig zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Der 46-jährige Kommunikationsdesigner löst damit Kai Ehlert an der Spitze des Dachverbandes der Designer ab. Kai Ehlert hatte nach achtzehn Jahren als Präsident des Spitzenverbandes sein Ehrenamt aufgegeben. Zur Vizepräsidentin wurde die Industriedesignerin Susanne Lengyel, zum Vizepräsidenten der Zeichner und Publizist Jens R. Nielsen gewählt.

[mehr]

Prekariat oder Porschefahrer? Beides sind gängige Klischees über Kommunikationsdesigner. Glanz und Elend liegen dicht beieinander. Das Problem ist: Seriöse Zahlen, die ein realistisches Bild von den Lebensumständen der Kommunikationsdesigner zeichnen, gibt es kaum. Änderungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene sind aber nur auf der Basis seriöser Zahlen zu erzielen.

Der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner will es erneut wissen. Nach dem großen Gehaltsreport 2010 startet der Verband eine neue Umfrage. Dieses Mal sind nicht nur die angestellten Kollegen und Kolleginnen gefragt. Dieses Mal wollen wir auch von den selbständigen Kommunikationsdesignern und -designerinnen wissen, wie sie arbeiten und wie sie leben.  Wie viel Geld bekommen sie und wie kommen sie damit zurecht? Reicht es für eine Familienplanung? Werden Überstunden angerechnet? Stehen Gehalt und Einkommen in einem angemessenen Verhältnis zur geleisteten Arbeit?

Teilnehmen können alle angestellten oder selbstständigen Designer und Designerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen beansprucht rund 10 Minuten. Die Teilnahme ist anonym und die erhobenen Daten werden nicht an Dritte weiter gegeben. Die Umfragesoftware speichert lediglich temporär die IP-Adressen der Teilnehmer, um Doppelantworten zu verhindern.

Die Ergebnisse dieser Umfrage werden wir Anfang 2013 präsentieren. Die mit dieser Umfrage gewonnenen Zahlen leisten einen wichtigen Baustein zur Diskussion über die Situation der Kreativwirtschaft und helfen uns dabei, die Interessen der Kommunikationsdesigner besser gegenüber der Politik zu vertreten.

Die Umfrage ist vom 8. Oktober bis 16. November* 30. November 2012 online. Wir hoffen auf rege Teilnahme und sind gespannt auf die Ergebnisse.

Hier geht’s zur Umfrage: www.bdg-report.de

* Nachtrag vom 28. Oktober 2012:
Wir freuen uns, dass designaustria, Interessenvertretung und Wissenszentrum für Design in Österreich, diesen Report ebenfalls unterstützt. Um den österreichischen Kolleginnen und Kollegen genügend Zeit zur Teilnahme bieten zu können, halten wir die Online-Umfrage zwei Wochen länger, also bis zum 30.11.2012, offen.

[mehr]

Mit einem schmalen Büchlein hat der Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) Großes gewagt: dem eigenen Berufsstand im Alltag zwischen gestalterischen Herausforderungen und kaufmännischen Notwendigkeiten eine ethische Orientierung zu geben. Nach langer interner Vorarbeit legt der VDID nun den Codex der Industriedesigner als Buch und als Download zur Veröffentlichung vor. Er gibt Designern zwölf Leitwerte für verantwortungsbewusstes Gestalten an die Hand und beschreibt die zehn wichtigsten Herausforderungen der Zukunft. Fragen nach der Verantwortung der Profession und ihrem Beitrag zur Bewältigung der drängendsten Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft sind ebenso Thema wie die Frage nach Qualitätskriterien bei Entwicklungsprozessen und deren Ergebnissen.

[mehr]
Ausschreibung »Redesign des Hochschulauftritts« der FH Trier bei 12designer.

Die Hochschulleitung der FH Trier sucht über die Crowdsourcing-Plattform 12designer ein neues Webdesign für den Auftritt der gesamten FH. Sie haben für diese konzeptionelle Arbeit ein Honorar von 600 € ausgeschrieben und hoffen auf viele Entwürfe. Obwohl Design als Studienfach in Trier angeboten wird, scheint niemand in der Hochschulleitung zu wissen, dass gutes Design immer das Ergebnis von einem Prozess ist und kein Serviervorschlag. 

Die Hochschulleitung reagierte auf Nachfragen mit einem Achselzucken. »Es geht ja nur um Ideen«, so FH-Vizepräsident Axel Kihm, nachzulesen bei volksfreund.de.

Das Projekt wurde von den Betreibern der Plattform 12designer geprüft und gestern freigeschaltet. Es ist nicht nachvollziehbar, wie eine FH einen Studiengang Design anbieten kann und gleichzeitig den Designern und Professoren dort nicht zutraut, Teil der Lösung zu sein.

Den Stein der Kritik brachte Achim Schaffrinna in seinem Blog designtagebuch.de ins Rollen, wo er auch seinen offenen Brief an die Hochschulleitung der FH Trier veröffentlicht hat.

[mehr]

ACTA, Urheberrecht, Transparenz - die großen gesellschaftspolitischen Fragen sind in aller Munde. Doch was steckt dahinter? Ist das Urheberrecht ein überholtes, weltfremdes und hinderliches Relikt? Und was hat das mit Design zu tun? Gemeinsam mit dem BDG und der KreativRegion38 laden die Career Services der HBK Braunschweig zu einem Vortrag ein: 

[mehr]

Die Spitzenverbände der Designer, iDD und DT (in beiden ist der BDG engagiert und korporatives Mitglied) begrüssen die Pläne zur Wiederanhebung des Bundeszuschusses zur Künstlersozialversicherung auf 25%, wie sie von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB, und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hans-Joachim Otto, MdB, vorgeschlagen wurde.

Damit würde ein deutliches Zeichen zur nachhaltigen Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft gesetzt, das zur verbesserten Akzeptanz bei den Abgabepflichtigen beitragen kann. Gerade die Akteure der Designwirtschaft gerieten in den vergangenen Jahren gegenüber Ihren Kunden unter teilweise erheblichen Druck, als diese von der Deutschen Rentenversicherung unter verschärfte Kontrolle genommen wurden.

Eine Erhöhung des Bundeszuschusses würde durch die Minderung der Abgabelast hier sicherlich sehr positiv aufgenommen und so auch den freiberuflichen Designerinnen und Designern zu Gute kommen.

[mehr]