Mit einem schmalen Büchlein hat der Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) Großes gewagt: dem eigenen Berufsstand im Alltag zwischen gestalterischen Herausforderungen und kaufmännischen Notwendigkeiten eine ethische Orientierung zu geben. Nach langer interner Vorarbeit legt der VDID nun den Codex der Industriedesigner als Buch und als Download zur Veröffentlichung vor. Er gibt Designern zwölf Leitwerte für verantwortungsbewusstes Gestalten an die Hand und beschreibt die zehn wichtigsten Herausforderungen der Zukunft. Fragen nach der Verantwortung der Profession und ihrem Beitrag zur Bewältigung der drängendsten Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft sind ebenso Thema wie die Frage nach Qualitätskriterien bei Entwicklungsprozessen und deren Ergebnissen.

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Ausschreibung »Redesign des Hochschulauftritts« der FH Trier bei 12designer.

Die Hochschulleitung der FH Trier sucht über die Crowdsourcing-Plattform 12designer ein neues Webdesign für den Auftritt der gesamten FH. Sie haben für diese konzeptionelle Arbeit ein Honorar von 600 € ausgeschrieben und hoffen auf viele Entwürfe. Obwohl Design als Studienfach in Trier angeboten wird, scheint niemand in der Hochschulleitung zu wissen, dass gutes Design immer das Ergebnis von einem Prozess ist und kein Serviervorschlag. 

Die Hochschulleitung reagierte auf Nachfragen mit einem Achselzucken. »Es geht ja nur um Ideen«, so FH-Vizepräsident Axel Kihm, nachzulesen bei volksfreund.de.

Das Projekt wurde von den Betreibern der Plattform 12designer geprüft und gestern freigeschaltet. Es ist nicht nachvollziehbar, wie eine FH einen Studiengang Design anbieten kann und gleichzeitig den Designern und Professoren dort nicht zutraut, Teil der Lösung zu sein.

Den Stein der Kritik brachte Achim Schaffrinna in seinem Blog designtagebuch.de ins Rollen, wo er auch seinen offenen Brief an die Hochschulleitung der FH Trier veröffentlicht hat.

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ACTA, Urheberrecht, Transparenz - die großen gesellschaftspolitischen Fragen sind in aller Munde. Doch was steckt dahinter? Ist das Urheberrecht ein überholtes, weltfremdes und hinderliches Relikt? Und was hat das mit Design zu tun? Gemeinsam mit dem BDG und der KreativRegion38 laden die Career Services der HBK Braunschweig zu einem Vortrag ein: 

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Die Spitzenverbände der Designer, iDD und DT (in beiden ist der BDG engagiert und korporatives Mitglied) begrüssen die Pläne zur Wiederanhebung des Bundeszuschusses zur Künstlersozialversicherung auf 25%, wie sie von Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB, und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hans-Joachim Otto, MdB, vorgeschlagen wurde.

Damit würde ein deutliches Zeichen zur nachhaltigen Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft gesetzt, das zur verbesserten Akzeptanz bei den Abgabepflichtigen beitragen kann. Gerade die Akteure der Designwirtschaft gerieten in den vergangenen Jahren gegenüber Ihren Kunden unter teilweise erheblichen Druck, als diese von der Deutschen Rentenversicherung unter verschärfte Kontrolle genommen wurden.

Eine Erhöhung des Bundeszuschusses würde durch die Minderung der Abgabelast hier sicherlich sehr positiv aufgenommen und so auch den freiberuflichen Designerinnen und Designern zu Gute kommen.

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Mal zur TYPO, ohne den Preis für das Ticket der dreitägigen Design-Konferenz selbst berappen zu müssen? Mit ein wenig Kreativität und Glück könnte das diesmal gelingen, denn der BDG verlost ein Ticket für die kommende TYPO vom 17. bis 19. Mai 2012 in Berlin.

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Von Designern für Designer

Sind 20 Euro Stundenhonorar nicht ein bisschen übertrieben? Sind 7% Mehrwertsteuer für ein Logo richtig? Muss ich eine Rechnung unterschreiben? Und vor allem: Wann kann ich endlich in Ruhe gestalten? Viele Designer sind leidenschaftliche Gestalter, für das Kaufmännische jedoch fehlt vielen jedwede Motivation und – fataler noch – notwendige Kenntnisse.

Die BDG-Gründerfibel wird aus Designern keine passionierten Kaufleute machen. Doch das liebevoll gestaltete Buch vermittelt auf seinen 68 Seiten Grundwissen, das für selbstständige Designer und Designerinnen überlebensnotwendig ist. Ein Kernstück der Fibel ist die Frage nach dem angemessenen Honorar. Der Autor Christian Büning stellt ein Modell vor, das praktische Hilfen zu einer belastbaren Kalkulation des eigenen Stundenhonorars bietet. Daneben greift die Fibel alle Fragen auf, die für einen selbstständigen Designer in seinem Berufsalltag von Bedeutung sind. Ob Versicherungen, Angebotserstellung, Tipps zum Verhandeln mit potentiellen Auftraggebern, Akquise – alle Fragen werden sachkundig und prägnant erörtert. Ein Marginalrand bietet ausreichend Platz für eigene Notizen.

Die BDG-Gründerfibel ist ein Buch aus der Praxis, ein Buch von Designern für Designer. Der Autor Christian Büning ist seit 2002 selbstständiger Informationsgestalter in Münster. Die Fibel ist als Handout seiner zahlreichen Vorträge zur Vergütung von Designleistungen entstanden, die er seit 2008 im Namen des BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner in zahlreichen Städten gehalten hat.

Henning Krause und Arne Leichert ergänzten die Informationen nicht nur mit eigenen Erfahrungen und viel Herzblut, sondern auch mit dem Wissen aus einem fast hundertjährigen Berufsverband.

Als Bonusmaterial bietet die Fibel Erinnerungen von Johannes Erler, Verena Gerlach, Erik Spiekermann, Mariko Takagi, Andreas Uebele und Dirk Uhlenbrock an ihre Berufsanfänge. Sie erzählen von ihren zweitpeinlichsten Anfängerfehlern und geben Tipps gegen Existenzängste.

Das Buch kostet 24,95 € zzgl. 4,90 € Versandgebühr. Bestellung bitte über www.bdg-gruenderfibel.de, wo es auch weitere Informationen zum Buch gibt.

BDG-Designer zahlen 16,95 € zzgl. 2,– € Versand bei Bestellung über die Bundesgeschäftsstelle.

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Wenn sich 200 Designer aus ganz Deutschland treffen, dann kann das eine exzellente Gelegenheit sein, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmer des 3. Deutschen Designerkongresses der Initiative Deutscher Designverbände (iDD) haben diese Gelegenheit mit großer Begeisterung wahrgenommen. Insbesondere in den nachmittäglichen Zukunftsateliers der Veranstaltung am 5. März tauschten sich Designer aller Disziplinen über Fragen ihres beruflichen Alltags aus. Unter dem Titel »Der Wahnsinn hat Methode« suchten Kommunikationsdesigner, wie Produkt- und Modedesigner auf Zollverein in Essen gemeinsam nach Strukturen für kreative Leistungen.

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