Der BDG unterstützt die von DTKV-Justiziar RA Hans-Jürgen Werner eingereichte Petition zur Prüfung der Abgabepflicht zur Künstlersozialversicherung durch die Rentenversicherung und bittet alle Kolleginnen und Kollegen um Mitzeichnung bis zum 6. August 2013online, einfach, hier.

Wer noch nicht im Thema ist, findet hier eine Auswahl an Texten zum Hintergrund dieser Petition:

KSK in Gefahr – ePetition
Kompakter Einstieg ins Thema auf dem Blog der Freelens Regionalgruppe Berlin | Blogeintrag öffnen

Soziale Absicherung für Kreative ist in Gefahr
Artikel von Thomas Öchsner, Hauptstadtkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, auf sueddeutsche.de am 7. Juni 2013 | Artikel öffnen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Text von Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, in »Politik & Kultur« | PDF öffnen | Text auf Seite 3

Aus Mangel an Kontrolle
Ausführlicher Text von Thomas Öchsner, Hauptstadtkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, auf journalist.de vom 16. April 2013 | Artikel öffnen

[mehr]
Daniela Kühne und die Autorin dieses Artikels, Aurélie Nassal (rechts), kurz vor Abflug der Wirtschaftsdelegation nach Tel Aviv

Der BDG schrieb seinen Mitgliedern Mitte Mai: „das Bundesministerium für Wirtschaft reist im Juni nach Israel und sucht Kreative, die als Delegation mitreisen wollen.“ Das klang spannend – ich bewarb mich.

Designer sind ja bekanntlich visuelle Menschen – und so wurde mir eigentlich erst auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin Tegel mit der Übergabe meiner Namensschilder bewußt, auf welches Abenteuer ich mich eingelassen hatte: als Teil der Deutschen Wirtschaftsdelegation betrete ich die Maschine der Flugbereitschaft German Air Force und werde mit ca. 70 weiteren Teilnehmern in Tel Aviv landen. 

[mehr]
Die 92-seitige Dokumentation kann hier kostenlos als PDF heruntergeladen oder aber gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 10,– € als Druckexemplar bestellt werden.

Porsche oder Pedale, Party oder Pleite, Platin oder Plastik? Irgendwo dazwischen leben die Designer. Reichtümer häufen die wenigsten an. Immerhin knapp zwei Drittel der Teilnehmer an der BDG-Umfrage zu Honoraren und Gehältern im Kommunikationsdesign kommt mit ihrem Einkommen zurecht. Der alarmierende Rest – und das ist gut ein Drittel – gibt an, nur schlecht oder gar nicht von ihrem Einkommen leben zu können. So erklärt jeder siebte unter den selbständigen Designern, ein jährliches Einkommen von weniger als 10.000 Euro zu erzielen.

Seit Jahren schon wachsen die Umsätze in der Kreativwirtschaft. Die Designwirtschaft erzielt einen beeindruckenden Umsatz von jährlich 19 Mrd. Euro. Und doch kann die Branche offenbar nur einen Teil ihrer Mitglieder ausreichend ernähren. Entsprechend groß ist die Unsicherheit selbst unter Designern, die mit ihren Gehältern und Honoraren zurechtkommen. Nur einer von sieben selbständigen Designern sieht einer Familiengründung gelassen entgegen, unter den angestellten Designern ist es sogar nur einer von zwanzig. Mehr als ein Drittel kann sich aus finanziellen Gründen gar nicht vorstellen, eine Familie zu gründen. Jeder fünfte Teilnehmer gibt zudem an, kein Geld für Weiterbildungsmaßnahmen zu haben.

[mehr]

Präsentation der Ergebnisse der Umfrage unter Kommunikationsdesignern

17.5.2013, 11:00 Uhr
TYPO Berlin 2013, Stage
Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Designer leben irgendwo zwischen Porsche und Pedale, Party und Pleite. Wo genau hat der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner in seiner zweiten Umfrage zu Lebensumständen von Kommunikationsdesignern herausgefunden. 

Wir stellen den aktuellen Honorar- und Gehaltsreport im Rahmen der größten europäischen Designkonferenz TYPO Berlin 2013 erstmals der Öffentlichkeit vor und laden Sie herzlich dazu ein. Der Zutritt zur Präsentation ist kostenfrei. Alle Informationen finden Sie auf der Website der TYPO Berlin 2013.

Am 21.5.2013 präsentieren wir die Ergebnisse dann hier auf unserer Webseite.

[mehr]

Beryl hatte schon eins, ebenso wie Blanche, Tom, Marine, Akira, Christophe und viele mehr. Sie alle hatten ein City Magazine Luxembourg, das ihren Namen trug. Die offizielle Publikation der Stadt Luxemburg leiht sich für ihr Cover jeden Monat den Namen und das Gesicht einer Luxemburgerin oder eines Luxemburgers. Der jeweilige Cover-Star gibt den thematischen Einstieg in ein Magazin vor, das teilweise dreisprachig einen bunten Mix an Informationen bietet, dem die fröhliche Gestaltung mit ihren prägnanten Headlines entspricht.

Am 15. Februar erhielten die Macher von Maison Moderne für City Mag den German Design Award. Es ist beileibe nicht der erste Preis, den das Verlagshaus für die Gestaltung des Heftes erhält: Red Dot Grand Prix 2010, European Design Award 2010 in Silber, D&AD Award 2012, iF Communication Award 2012, ADC Nagel 2012, Joseph Binder Award 2012 in Silber und noch einige mehr. Wir gratulieren ganz herzlich den Machern und insbesondere dem BDG-Designer Guido Kröger, Partner bei Maison Moderne und dort verantwortlich für die Abteilung Design.

[mehr]
»Signaletik« von Beate Kling und Torsten Krüger, Edition Detail, 2012, ISBN 9783920034713

Neue Disziplinen brauchen immer eine Weile, bis sie als eigenständig wahrgenommen werden. Designer haben mittlerweile fast 100 Jahre Geduld darin gezeigt. Führte die Disziplin Signaletik bisher ein Leben als Binnendisziplin des Kommunikationsdesigns, tritt diese in den letzten Jahren deutlich selbstständiger in Erscheinung. Das Buch »Signaletik« von Beate Kling und Torsten Krüger bietet einen Überblick über 30 sehenswerte realisierte Projekte. Darüber hinaus zeigt es in einführenden Essays, die sich an Architekten, Kommunikationsdesigner und Planungsbüros wenden, wie Signaletik intelligent in Projekte eingebunden werden kann.

[mehr]
»facts + patterns: Infografische Muster im Alltag«, Design Christian Busse, Diplomarbeit HTW Berlin, Gold in der Kategorie Design Fiction

Schöne Arbeiten zeigen wir gerne, auch wenn der eigentliche Anlass schon ein wenig zurück liegt. Das gilt um so mehr, wenn an ihnen auch noch gegenwärtige Trends im Kommunikationsdesign abzulesen sind. Am 23. November vergangenen Jahres wurde in Wien der Joseph Binder Award 2012 verliehen. designaustria ehrt alle zwei Jahre mit diesem internationalen Wettbewerb herausragende Leistungen in Grafik-Design und Illustration.

Der Trend geht zu klarem und verständlichem Informationsdesign, das einer autonomen Ästhetik folgt. Dies war das Fazit der Jury nach Durchsicht der 386 eingereichten Arbeiten. Besonders eindrücklich war dies in der Kategorie Design Fiction zu beobachten, in der Studierende ihre Projekte einreichen konnten. Und so erhielt Christian Busse aus Berlin eine goldene Trophäe in dieser Kategorie für seine Diplomarbeit, in der er Infografiken in den Alltag integriert: Ein Duschvorhang klärt über die Trinkwasserknappheit in Afrika auf, Lampenschirme gehen auf die Form der Stromerzeugung in verschiedenen Ländern ein.

[mehr]